Bauernmöbel sind lebendige Zeugnisse ländlicher Wohnkultur.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie man einen Holzwurm erkennt, behandelt und sich der Nachbehandlung annimmt!
Wie kommt der Holzwurm ins Möbel?
Der Holzwurm bevorzugt:
• Holzfeuchte über ca. 10 %
• eher kühle Räume
• unbehandelte oder weiche Holzbereiche
• Splintholz (z. B. Nussbaum, Eiche, Fichte)
Er tritt viel öfter auf in:
• Kellern
• Dachböden
• unbeheizten Räumen
Typische Merkmale:
• kleine runde Löcher (ca. 1–2 mm)
• frisches helles Bohrmehl
• weiche Stellen
• gelegentlich Knackgeräusche sind
• Wichtig:
👉 helles Bohrmehl = meist aktiv
👉 dunkles Bohrmehl = früherer Befall
Tipp: Schwarzes Papier unter das Möbel legen – fällt feiner heller Staub herunter, arbeitet er noch.
Was tun ? Wie behandeln?
Behandlungsmöglichkeiten
Je nach Befall gibt es mehrere Wege:
1. Lokale Behandlung
• Holzwurm-Öl
• Injektion in die Fraßlöcher Gut geeignet wenn die Oberfläche empfindlich ist.